Mitgliederversammlung zum Thema Digitalisierung

Auf der Mitgliederversammlung am 20. Februar ging es rund um das Thema „Digitalisierung“. Matthi Bolte-Richter konnte für die Einführung ins Thema mit anschließender Diskussion der 25 Anwesenden als Gast gewonnen werden. Der Sprecher für Digitalisierung, Innovation, Datenschutz und Wissenschaft der GRÜNEN Landtagsfraktion begann recht provokant mit der Behauptung, dass Digitalisierung meist auf zwei Dimensionen in den letzten Jahren diskutiert wurde: „Wer legt welches Kabel?“ und „Das ist alles ganz schrecklich!“

Auf der Mitgliederversammlung am 20. Februar ging es rund um das Thema „Digitalisierung“. Matthi Bolte-Richter konnte für die Einführung ins Thema mit anschließender Diskussion der 25 Anwesenden als Gast gewonnen werden.
Der Sprecher für Digitalisierung, Innovation, Datenschutz und Wissenschaft der GRÜNEN Landtagsfraktion begann recht provokant mit der Behauptung, dass Digitalisierung meist auf zwei Dimensionen in den letzten Jahren diskutiert wurde: „Wer legt welches Kabel?“ und „Das ist alles ganz schrecklich!“ Seine digitalpolitische Vision skizzierte er kurz mit „sie ist beherrschbar und dient sowohl dem Menschen als auch dem Planeten“.

Als Grüner ist ihm wichtig der Frage nachzugehen, wie wir Freiheit in einer digitalen Welt sichern, in der bedenkliche Risiken herrschen. Ferner mahnte er die Wahrung der Grundrechte an, die er wie durch die Vorratsdatenspeicherung oder den Staatstrojaner verletzt sieht. Als eine der „großen Fragen“ beschrieb er die soziale Sicherung im Rahmen der Digitalisierung, für die es allerdings noch keine abschließende grüne Lösung gebe.
Weiter forderte er in der Bildung nicht nur die Vermittlung von Anwendungskompetenz, sondern ebenso die Vermittlung eines Fundaments an technischen Kenntnissen. Und nicht zuletzt besteht die Frage, wie unter digitalen Bedingungen eine funktionierende Wirtschaft möglich ist.
Als große Chance der Digitalisierung sieht Matthi Bolte-Richter die ökologische Transformation der Wirtschaft, u.a. dadurch bedingt, dass durch den 3d-Druck vieles ressourcenschonend hergestellt werden kann.

Als weiteren Gast war an diesem Abend Ralf Güldenzopf anwesend, der seit September 2017 als Dezernent für Strategische Planung in Oberhausen tätig ist. In seinen Ausführungen stellte er insbesondere heraus, dass die Kommunen finanziell von Land und Bund nicht allein gelassen werden dürfen, um die Digitalisierung vorwärts zu bringen.

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