
15.07.26 –
Einstimmig wurde Nico Hübers zum Landtagskandidaten der Oberhausener und Dinslakener GRÜNEN für den Wahlkreis Oberhausen II / Wesel I gewählt. Hübers setzt in seinem politischen Schwerpunktprogramm auf den Schutz von Menschen, eine klimaresiliente Stadtentwicklung und einen stärkeren Tierschutz im urbanen Raum.
„Eine moderne Politik muss Sicherheit, Klimaschutz und den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen zusammendenken. Es geht darum, unsere Städte gerechter, lebenswerter und widerstandsfähiger zu machen“, erklärt Nico Hübers.
Ein zentrales Anliegen ist für Hübers der bessere Schutz von Frauen sowie von Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität, ihrer Herkunft oder anderer Merkmale Diskriminierung und Gewalt erfahren. Bestehende Schutzangebote wie Frauenhäuser, Beratungsstellen und Hilfsangebote sollen weiter ausgebaut und finanziell abgesichert werden. Gleichzeitig müsse der Fokus stärker auf die Prävention von Gewalt und die Arbeit mit Tätern gelegt werden.
„Gewalt wirksam zu bekämpfen bedeutet nicht nur, Betroffene bestmöglich zu unterstützen. Wir müssen Gewalt verhindern, bevor sie entsteht. Deshalb brauchen wir mehr Präventionsarbeit, eine konsequente Täterarbeit und Programme, die Verhaltensänderungen fördern und Rückfälle verhindern“, so Hübers.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Anpassung der Städte an die Folgen des Klimawandels. Mehr Grünflächen, die Entsiegelung versiegelter Flächen sowie eine nachhaltige Stadtplanung sollen dazu beitragen, Hitzeinseln zu reduzieren, Starkregen besser aufzufangen und die Lebensqualität in den Quartieren zu erhöhen.
„Gerade dicht besiedelte Städte wie Oberhausen stehen vor großen Herausforderungen durch zunehmende Hitze und Extremwetter. Jeder neue Baum, jede entsiegelte Fläche und jedes begrünte Dach macht unsere Stadt widerstandsfähiger und verbessert gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen.“
Auch der Schutz von Tieren und die Förderung der biologischen Vielfalt gehören für Hübers zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Urbane Lebensräume müssten so gestaltet werden, dass heimische Tierarten dauerhaft geeignete Rückzugsorte finden.
„Städte sind längst wichtige Lebensräume für viele Tierarten. Deshalb müssen wir Grünflächen naturnah entwickeln, Lebensräume miteinander vernetzen und die Artenvielfalt langfristig sichern. Tierschutz endet nicht an der Stadtgrenze, sondern ist ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen Umweltpolitik.“
Soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und der Schutz von Mensch und Natur gehören untrennbar zusammen. „Nur wenn wir diese Herausforderungen gemeinsam angehen, schaffen wir lebenswerte Städte für heutige und kommende Generationen.“